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Labor in Herford

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Die Kategorie Labor umfasst sämtliche geotechnischen und bodenmechanischen Untersuchungen, die zur Beurteilung der Baugrundverhältnisse in Herford und Umgebung erforderlich sind. Von der klassischen Korngrößenanalyse über Festigkeitsversuche bis hin zu Zustandsgrenzen – die Laboranalysen liefern die unverzichtbare Datengrundlage für jede fundierte Baugrundbeurteilung. In einer Stadt wie Herford, die durch heterogene quartäre Ablagerungen geprägt ist, entscheidet die Qualität der Laborergebnisse maßgeblich über die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Bauvorhaben.

Die geologischen Verhältnisse im Herforder Raum werden durch die Niederterrassen der Werre und Aue sowie durch Geschiebelehme und -merged der Saale-Kaltzeit dominiert. Diese quartären Lockergesteine weisen stark schwankende Korngrößenverteilungen, Plastizitätseigenschaften und Tragfähigkeiten auf. Hinzu kommen lokal begrenzte organische Einlagerungen in den Auenbereichen, die besondere Anforderungen an die Laboranalytik stellen. Ohne eine präzise Bestimmung der bodenphysikalischen Kennwerte lassen sich Setzungsprognosen, Standsicherheitsnachweise oder Gründungsempfehlungen nicht verlässlich ableiten.

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Sämtliche Laborversuche sind gemäß den nationalen Regelwerken durchzuführen. Maßgebend sind die DIN EN ISO 17892-Reihe für geotechnische Erkundung und Untersuchung sowie die DIN 18196 für die Bodenklassifikation. Ergänzend gelten die Vorgaben der DIN 4022 zur Benennung und Beschreibung von Boden und Fels sowie die Empfehlungen des Arbeitskreises Baugrund der DGGT. Die Einhaltung dieser Normen stellt sicher, dass die Laborergebnisse sowohl für den Erd- und Grundbau als auch für behördliche Genehmigungsverfahren in Nordrhein-Westfalen uneingeschränkt belastbar sind.

Die Leistungen der Laborkategorie kommen bei einer Vielzahl von Projekten zum Tragen. Im Hoch- und Ingenieurbau sind sie für die Gründungsbemessung von Wohn- und Gewerbebauten ebenso unverzichtbar wie für den Verkehrswegebau oder die Errichtung von Lärmschutzwällen. Besonders bei Bauvorhaben in den grundwassernahen Niederungen Herfords oder auf den bindigen Geschiebeböden der Hanglagen sind Triaxialversuche zur Bestimmung der Scherparameter und Atterberg-Grenzen zur Ermittlung der Zustandsgrenzen essenziell. Auch für die fachgerechte Nachweisführung der Verdichtungsanforderungen im Erdbau gemäß ZTV E-StB bilden die Laborergebnisse die Basis.

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Verfügbare Leistungen

Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer)

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Triaxialversuch

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Atterberg-Grenzen

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Häufig gestellte Fragen

Welche Laborversuche sind für ein Einfamilienhaus in Herford typischerweise erforderlich?

Für ein Einfamilienhaus werden in der Regel Korngrößenanalysen zur Bodenklassifikation, die Bestimmung der Atterberg-Grenzen zur Beurteilung bindiger Böden sowie Wassergehaltsbestimmungen durchgeführt. Bei schwierigen Baugrundverhältnissen, etwa in den Auenbereichen der Werre, können zusätzlich Triaxialversuche oder Kompressionsversuche zur Setzungsprognose notwendig werden. Der Umfang richtet sich nach dem Baugrundgutachten und den Empfehlungen des Geotechnikers.

Wie lange dauern geotechnische Laboruntersuchungen üblicherweise?

Die Dauer variiert je nach Versuchsart erheblich. Standardversuche wie Sieblinien oder die Bestimmung der Atterberg-Grenzen lassen sich innerhalb weniger Tage abschließen. Triaxialversuche mit Konsolidierung oder zeitaufwändige Ödometerversuche benötigen hingegen ein bis drei Wochen, da die Proben realitätsnah gesättigt und unter definierten Spannungszuständen geprüft werden müssen.

Welche Normen sind für die Laboranalytik in Deutschland maßgebend?

Zentral ist die DIN EN ISO 17892-Reihe für geotechnische Laborversuche, ergänzt durch die DIN 18196 zur Bodenklassifikation und die DIN 4022 für die Bodenansprache. Für den Erdbau gelten zusätzlich die ZTV E-StB und die entsprechenden TP BF-StB. Diese Normen stellen die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicher und sind Grundlage für Standsicherheitsnachweise nach Eurocode 7.

Warum sind Laborversuche wichtig, wenn der Boden vor Ort doch sichtbar ist?

Die visuelle Ansprache liefert nur qualitative Hinweise. Entscheidende bodenmechanische Kennwerte wie Scherfestigkeit, Zusammendrückbarkeit oder Plastizität lassen sich ausschließlich im Labor quantitativ bestimmen. Diese Parameter sind für die rechnerische Dimensionierung von Gründungen, Böschungen oder die Prognose von Setzungen unverzichtbar und verhindern teure Überdimensionierungen oder gefährliche Unterbemessungen.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Herford und Umgebung.

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